Apparaturen

Wir verwenden vor allem festsitzende Apparaturen. Bei jungen Patienten wird die Korrektur oft mit abnehmbaren Apparaturen begonnen. Hier finden Sie Apparaturen, die in unserer Praxis verwendet werden.

Brackets = Plättli = Gartenhagzahn.

Speed-brackets

sind die kleinsten selbstligierenden brackets der Welt

Forestadent Quick Clear

Im Oberkiefer nur von Eckzahn zu Eckzahn.

Incognito

die weltweite N° 1 der lingual brackets (in Gold individualisiert angefertigt)

Schiene Therapie = unsichtbare Therapie…

Sie ist leider nicht in allen Fällen sinnvoll und indiziert. Bei uns wird sie nur für minimale Korrekturen angewendet. Dieses Gerät ist mit vielen Kompromissen verbunden, funktioniert aber in gewissen Fällen sehr gut. Die Patienten müssen die Schienen 24 Stunden tragen und diese werden regelmässig gewechselt. Mit jeder neuen Schiene geht man einen Schritt weiter in der Korrektur/Verbesserung. Je nach Situation werden 5 bis 20 Schienen getragen.

Apparatur für Forcierte Dehnung

Wenn der Gaumen zu eng ist, muss der Oberkiefer verbreitert werden. Die beste Apparatur für ein schnelles und stabiles Resultat ist die Forcierte Dehnung, Sie wird direkt geklebt oder mit Bändern angepasst.

W-Bogen

Wenn der Gaumen zu eng ist, muss der Oberkiefer verbreitet werden. Wenn die Verbreiterung mit einer Forcierten Dehnung zuviel ist, kann man es auch langsam mit einem W-Bogen machen.

Gaumenimplantat

Das schweizerische Gaumenimplantat (Straumann©) gewährleistet die beste Verankerung. Mit dem Gaumenimplantat können Korrekturen in allen drei Ebenen realisiert werden (Kl. II, vertikal offener Biss, Tiefbiss, Lückenschluss bei Nichtanlagen, Distalisation von Zähnen; siehe Kapitel Zahnstellung/Gesichtsprofil). Mit dem Gaumenimplantat entfallen Mitarbeit und damit Ärger von Patient und Eltern. Der erfahrene Oralchirurg benötigt für das Einsetzen nur ein paar Minuten, ebenfalls das Entfernen nach der Behandlung. Es ist schmerzlos und kaum spürbar!

Gummizüge = Elastik

Diese kleinen Gummizüge  wirken mit bei der Bisskorrektur. Sie bringen den Unterkiefer nach mesial oder distal, sie wirken auch vertikal um den Biss zu schliessen. Zudem erlauben sie asymmetrische oder einseitige Korrekturen. Sie sind sehr praktisch, relativ mühsam zu tragen jedoch bei guter Mitarbeit sehr effizient! Als Alternative, oft bei mangelnder Mitarbeit, müssen diese durch fixe Federn ersetzt werden (zB. Twinforce, Eureka).

Twinforce

Diese Federn werden mit festsitzenden Apparaturen kombiniert. Sie wirken in der sagittalen Ebene im Sinne einer Korrektur der Kl. II. Sie werden oft eingesetzt, wenn Gummizüge nicht getragen werden. Sie sind gewöhnungsbedürftig, aber nach wenigen Tagen kann man mit den Federn gut leben. Sie werden oft besser toleriert als Gummizüge.

 

Herbstapparatur 

Bei starken sagittalen Abweichungen (Kl. II, siehe Kapitel Zahnstellung/Gesichtsprofil) und guter knöcherner Situation in der Unterkieferfront wirkt diese Apparatur Wunder! Besonders indiziert bei Spätkorrekturen (mit 14-17Jahren), wenn das Wachstum fast abgeschlossen ist.

Lingualbogen

Sehr oft verwendet; diese Apparatur erlaubt es, die Unterkieferzahnbogenlänge zu halten. Damit wird ein koordinierter Durchbruch während des Zahnwechsels ermöglicht.

Lückenhalter

Wenn eine Lücke für längere Zeit gehalten werden muss, wird ein im Labor oder direkt angefertigter Lückenhalter eingesetzt.

Monobloc/HG

Beim wachsenden Patienten in Kl. II Fällen wird diese Apparatur sehr oft in einer ersten Phase eingesetzt. Diese Apparatur wird im Prinzip nachts getragen und meist mit einem Headgear kombiniert. (Nachtkappe). Dies führt zu einem Bissausgleich. Der Unterkiefer wird beim Tragen des Monobloc nach vorne verschoben; durch diese Aktivierung wird sein Wachstum gefördert.

Platte (Aufbissplatte, Dehnplatte, Retentionsplatte...)

Eignet sich gut für kleine Korrekturen bei jungen Patienten im Frontbereich. Sie wird auch oft nach Extraktionen als Retentionsgerät eingesetzt.

Retainer = Stabilisierungsdraht am Ende der Behandlung

Am Ende der Behandlung werden in Ober- und Unterkiefer IMMER Retainer eingesetzt, entweder von Eckzahn zu Eckzahn oder über alle Schneidezähne. Retainer sind dazu bestimmt, die Frontzähne in der genauen Position zu halten. Sie verhindern ein Rezidiv in der Front. Sind die Retainer locker oder total los, muss dies sofort korrigiert werden, weil ein sehr hohes Risiko von Veränderung besteht. Innerhalb von ein paar Tagen können Zähne rotieren oder sich nach bukkal oder lingual bewegen, was eine aufwendige Nachkorrektur mit Apparaturen zur Folge hat.